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  #61  
Alt 23.07.2010, 16:48
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liathach liathach ist offline
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Standard AW: Wildcampen in Deutschland

Zitat:
Zitat von tobse123 Beitrag anzeigen
Dann hätten wir wie in England üblich, ein Waldbetretungsverbot .
Seit wann gibt es denn in England ein "Waldbetretungsverbot"??
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  #62  
Alt 23.07.2010, 22:42
tobse123 tobse123 ist gerade online
Forumsfrischling
 
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Standard AW: Wildcampen in Deutschland

@ liathach: Das Privatwaldbetretungsverbot ist ein Privileg das seit ewigen Zeiten existiert. Gemacht von und für Aristrokraten! Vor ein paar Jahren haben das, im Sommerloch, auch mal ein paar Leute für Deutschland gefordert. Mit dem schönen Argument, es würde den Naturschutz dienen .
Ich versuche mal, ob ich noch eine Quelle finden kann...

Grüße
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  #63  
Alt 28.07.2010, 12:19
Wildzelter
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Standard AW: Das Zelten für länger als eine Nacht ist verboten

Hallo,

so viel Theorie für die einfachste Sache der Welt ?


Gestern habe ich doch tatsächlich ein richtiges Highlight beim Hundespaziergang entdeckt:

Eine amtliche Hinweistafel der Stadtverwaltung mit drohender schwarzer Schrift
auf weißem Grund. Ein paar §§§§-Zeichen waren auch dabei.
Unübersehbar aufgestellt am Rand eines Naturschutzgebietes in Baden-Württemberg
mit einer endlos langen Liste von geltenden Verboten:

Verboten ist:

..........

..........

..........

- das Zelten länger als eine Nacht.

..........


Aha ! Pisa-Studie: Texte lesen und richtig interprätieren.
Da geht doch ein helles Leuchten durch mein Gesicht.

Mädels und Jungs, guckt vorher genau wo ihr das Zelt hinstellt,
da sollten keine geschützten Pfanzen stehen
und keine geschützten Tierchen leben.

Dort wo ich diese Hinweistafel fand,
gab es frisch gemähte Grünflächen und ungemähte.
Augen auf! Mitdenken!

Oder:
Im Wald, vor dem frisch aufgesetzten Holzstoß.
Da ist sowieso schon alles niedergetrampelt.
Da passt mein kleines Backpackerzelt prächtig hin.
Wer sollte da ernsthaft einen Einwand vorbringen können?

Verhaltet euch ruhig, schlaft gut !
Grillen, Kochen ??? Muss man das?
Ein paar Haselnüsschen, ein Apfel und ein Wurst- oder Käsebrot tun es eigentlich auch.
Nehmt euern Müll wieder mit !
Besser noch: Nehmt immer etwas mehr vom Müll mit, als ihr selber hergetragen habt.
Das stärkt nicht nur die Rückenmuskulatur,
sondern auch das Bewußtsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt.

Ach ja und da stand dann noch der Satz auf der Tafel:
"Verlassen Sie den Platz stets so, wie Sie ihn anzutreffen wünschen.
Etwas abgedroschen klingt der schon, aber einleuchtend ist er immer noch.

Und redet ernsthaft, aber ausgesprochen ruhig mit denen,
die sich nicht so verhalten wie es angesagt ist.
Sollten sie vernünftigen Argumenten nicht zugänglich sein und ausfällig oder gar pampig werden,
würde ich mir weitergehende Schritte durchaus überlegen.

Gruß
Wildzelter
aus Leidenschaft
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  #64  
Alt 28.07.2010, 21:17
Fichtel Fichtel ist offline
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Standard AW: Das Zelten für länger als eine Nacht ist verboten

Zitat:
Zitat von Wildzelter Beitrag anzeigen
!
Grillen, Kochen ??? Muss man das?
Ein paar Haselnüsschen, ein Apfel und ein Wurst- oder Käsebrot tun es eigentlich auch.

Gruß
Wildzelter
aus Leidenschaft
Kann man denn auch noch gegen einen kleinen Gaskocher sein wenns nicht mitten im knochentrockenen Wald ist? Lagereuer muss eher echt nicht sein - ausser ausdrücklich erlaubt
__________________
Je sorgfältiger man plant desto härter trifft einen der Zufall
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  #65  
Alt 31.07.2010, 22:41
pfadsucher pfadsucher ist offline
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Standard AW: Wildcampen in Deutschland

Hallo erst mal.

So, jetzt stelle auch ich mal eine drängende Frage.

Habe lange Zeit und oft über dieses Thema nachgedacht und besonders hier und auch in anderen Foren durchgelesen.
Ich kann die Eigentümer und so gut verstehen und mir ist es auch geläufig, dass es hier in DE den ein und anderen verantwortungslosen S...kerl gibt.

Denke mit höflichen Fragen kommt man weiter als wenn man alles heimlich tut. Jedenfalls habe ich das so verstanden. Es gibt soweit ich weiß auch Gegenden, wo das Wildzelten legal ist, allerdings in einem Fall sind das mit Unkosten verbunden. Das ist im Pfälzer Wald an der Südlichen Weinstraße. Pro Zelt und Nacht 8€. Allerdings kenne ich mich da nicht aus, es beruhigt mich dann nur, dass ich einerseits das Personal für die Pflege und so unterstütze, andererseits auch mein Gewissen geschweige dass ich keine nervöse Nacht haben muss.
Da Biwakieren oder Tarpen nicht grad meine Kragenweite ist, bleibt mir nur das Zelt (will lieber ins Trockene und keinen frischen Wind um der Nase herum).

Nun frage ich mich: Wie schauts im Schwarzwald aus oder so? So entlang des Westweges, wo mein Trekkingpartner und ich für einige Tage entweder Hütte nutzen oder wenns nicht anders geht, das Zelt aufschlagen, und dann zur Abwechslung in einer Herberge nächtigen können.
Habe hier zwar eine Liste gefunden (glaub ich, müsst mal nachgucken), wo diverse Hütten entlang des Westweges sind. Aber einige sind offen und andere geschlossen. Bei den geschlossenen, kann man da im Oktober noch rein? Oder ist da ein Schlüssel nötig?
Da es selbstverständlich ist, dass im Wald kein offenes Feuer erlaubt ist (und das sowohl Kocher wie auch mit Holz), wo könnte man sich mal eine warme Mahlzeit am Abend und morgens heißen Tee (instant) zubereiten kann? Es wird natürlich ein Kocher verwendet. Gibts da geeignete Stellen dafür? Jedenfalls wäre dann eine richtige Karte erforderlich. Topografisch auf jeden Fall, könnte aber auch zur Not GoogleMap hernehmen und ausdrucken.

Diese Fragen sind Teil von Vorbereitungen für meine erste längere Trekkingtour für 14 Tagen. und wenns in den Schwarzwald gehen soll, dann kann ich Proviant und Ausrüstung danach richten. Der Zeitraum sind die ersten 2 Oktoberwochen.
Hat da jemand eine Empfehlung, was ich da am besten mitnehmen kann bzw. sollte, ohne dass das Gewicht zu sehr raufgeschraubt wird? Die Ausrüstung würde dann auf jeden Fall ein Zelt mit einbeziehen, inkl. Matte und Schlafsack.

Wenn bei mir noch fragen bestehen, stellt sie

LG
Holger

(Wegen der Ausrüstung habe ich woanders in diesem Forum einen Thread allgemeiner Art eröffnet: Ein Anfänger braucht Beratung in Sachen Trekkingausrüstung)
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  #66  
Alt 01.08.2010, 10:31
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liathach liathach ist offline
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Standard Re: AW: Wildcampen in Deutschland

Zitat:
Zitat von pfadsucher Beitrag anzeigen
Es gibt soweit ich weiß auch Gegenden, wo das Wildzelten legal ist, allerdings in einem Fall sind das mit Unkosten verbunden. Das ist im Pfälzer Wald an der Südlichen Weinstraße. Pro Zelt und Nacht 8€.
Wenn man dafuer bezahlen muss, ist es doch kein "Wildzelten", sondern eine offizielle/private Campsite

Wofuer sind denn die 8 €? Gibt es dort Facilities wie WC und Duschen? (Falls nicht, kann man fuer das Geld ja auch gleich auf einen richtigen Campingplatz gehen...)
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  #67  
Alt 01.08.2010, 12:02
pfadsucher pfadsucher ist offline
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Standard AW: Wildcampen in Deutschland

Zitat:
Zitat von liathach Beitrag anzeigen
Wenn man dafuer bezahlen muss, ist es doch kein "Wildzelten", sondern eine offizielle/private Campsite

Wofuer sind denn die 8 €? Gibt es dort Facilities wie WC und Duschen? (Falls nicht, kann man fuer das Geld ja auch gleich auf einen richtigen Campingplatz gehen...)

Hallo Liathach

auf deine Frage, wofür die 8€ sind, weiß ich das nicht so genau.
Das mit den Preisen hab ich deswegen festgestellt, als ich auf der Webseite für die Südliche Weingstraße vom Pfälzer Wald recherchiert habe wegen der Bestimmungen.
Es ist kein Campingplatz in dem Sinne, wie es kommerziell (ist es das richtige Wort?) sonst ist, wo man mehrere Nächte hintereinander nächtigen kann.
In diesem Wald kann man an vorgesehenen Stellen nächtigen, es sind 7. Und das ganze geschieht in der Kooperation zwischen einem Verein und dem Gebiet. Hier mal ein kopiertes Zitat aus der Webseite: trekking-pfalz (kann keine Links eingeben, selbst wenn ich die Links entferne und als normalen Text eintrage das w w w und die dots also selber hinzufügen, auch bei dem Verweis weiter unten. Es sind übrigens deutsche Domains.)
Der Verein Südliche Weinstrasse e.V. hat nämlich in Kooperation mit Landesforsten, mehreren Ortsgemeinden und einer privaten Waldbesitzerin insgesamt sieben Trekkingplätze zwischen Burgruine Guttenberg im Süden und Kalmit im Norden eröffnet.
Eine Dusche gibt es nicht, wie ich weiß, aber ein Sch...häusle ohne Spülung, das mehr ein Verschlag ist. Wenn man also sein Geschäft erledigen will, dann hier drinne. Je nachdem, was angenehmer ist, hier muss kein Loch gebuddelt werden. Feuer kann an den vorgesehenen Stellen gemacht werden, aber Proviant muss selber mitgebracht werden. Habe noch nicht angefragt, ob auch ein Kocher zugelassen ist, kann das aber nachholen, wenn ich weiß, dass es mich dorthin verschlägt. Es gibt da eine Benutzerordnung auf der Webseite, aber leider kein Hinweis für Kocher. Leseholz kann verwendet werden.
Da das gebucht werden soll und man dann eine schriftliche Erlaubnis erhält, um dort zu zelten, sind das klar mit Kosten verbunden, und da hab ich nix mehr gegen, da die meisten Herbergen und Campingplätze meistens mehr Kosten und es auch voll werden kann. Aber die 8 Euronen sind zu verschmerzen pro Nacht und Zelt (2-3 Personen).

Auf einer anderen Webseite: wild-campen gibt es weitere Infos.

Hoffe, ich habe Deine Fragen mit Zufriedenheit beantwortet. Mehr habe ich noch nicht geschaut und weiß da auch nicht viel mehr.

Gruß
Holger

OT an den Moderator: Komischerweise konnte ich letzte Nacht einen Textlink (also keinen Hyperlink) manuell eingetragen. Und mit dem Befehl "Link entfernen" kam ich weiter, auch wenn die Forumsoftware das doch als Link erkennt. Ist keine Beschwerde und die Bestimmungen respektiere ich, es hindert mich nur daran, Querverweise einfacher anzugeben, auch Zitate, da ich ja zwar das eintragen darf aber auch mitteilen muss, woher das kommt.
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  #68  
Alt 01.08.2010, 13:09
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Standard Re: Wildcampen in Deutschland

Interessant, danke fuer die ausfuehrlichen Infos

Ich weiss nicht, ob du dich in Schottland auskennst, aber das scheint in etwa vergleichbar zu sein mit dem Long Beach in Inverie/Knoydart. Dort kostet es pro Nacht und Zelt 4 £, dafuer gibt es auch nur eine Kompost-Toilette, einen Trinkwasseranschluss und eine Feuerstelle (ach ja, und ein Shelter, in dem man bei schlechtem Wetter kochen kann). Aber auch das wuerde ich nicht als Wildzelten bezeichnen, darunter verstehe ich etwas anderes...
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  #69  
Alt 01.08.2010, 13:46
pfadsucher pfadsucher ist offline
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Standard AW: Wildcampen in Deutschland

Zitat:
Zitat von liathach Beitrag anzeigen
Interessant, danke fuer die ausfuehrlichen Infos

Ich weiss nicht, ob du dich in Schottland auskennst, aber das scheint in etwa vergleichbar zu sein mit dem Long Beach in Inverie/Knoydart. Dort kostet es pro Nacht und Zelt 4 £, dafuer gibt es auch nur eine Kompost-Toilette, einen Trinkwasseranschluss und eine Feuerstelle (ach ja, und ein Shelter, in dem man bei schlechtem Wetter kochen kann). Aber auch das wuerde ich nicht als Wildzelten bezeichnen, darunter verstehe ich etwas anderes...
Keine Ursache, für wenn ich Frage, bitte ich um Antworten. Genauso ist das auch bei anderen im Forum.
Und nein, kenne mich nicht aus in Schottland. War noch nie wirklich im Ausland (außer in der Kindheit) geschweige denn die englischsprachigen Ländern. Hängt einerseits mit den Finanzen zusammen, andererseits ist mein Englisch nicht grad das beste (Berufsmäßig nutze ich das nicht und privat leider weniger). Daher werd ich erst mal meine eigene Heimat kennenlernen, kann das gut mit Trekking und Wandern verküpfen.
Ist halt so, dass man in der Wildnis zeltet, mehr oder weniger beschreibt der Name das so, wenn man das so sieht. Und dieses eben beschriebene Waldgebiet in der Pfalz ist ja mehr oder weniger Natur pur.
Und heee, wer hat wem diese Idee abgekupfert. Finde diese Idee nicht schlecht, hoffentlich gibts etwas mehr davon (nur nicht zuviel). Ist ja gut fürs Gewissen und die Gegend kann man auch so erkunden, ohne dass man die Gegend verschandeln muss, ob heimlich oder nicht spielt keine Rolle. hihihi Und so nebenbei was für die Landschaft tun, in Form einer kleinen Spende?

Also kein Problem. Nett, dass es sowas auch woanders gibt. Die regulären Campingplätze sind halt kostspieliger und das würd ich vermeiden, weil die Ausrüstung (meine erste) ganz schön ins Geld geht. Daher fällt das Ausland flach. Ursprünglich war ein reiner Campingurlaub in FR am Mittelmeer (gaaaaanz öffentlich und kein Trekking) geplant, aber wegen ungünstigem Zeitraum dann fallen gelassen. Habe mich da schon im Vorfeld an Zelten informiert. (Eine Bitte noch: Im anderen Thread "Ein Anfänger braucht Beratung in Sachen Trekkingausrüstung" ist eine Liste von Zelten eingetragen, hoffentlich kannst Du mir da helfen. Vaude Taurus und Salewa Micra 2 sagen mir was, allerdings scheinen die zu klein für Großgewachsene zu sein, habs mal gecheckt. Nur eine Meinung oder Erfahrung betreffend einiger anderer Modelle. Danke im Voraus. )

Gruß
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  #70  
Alt 01.08.2010, 14:47
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liathach liathach ist offline
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Standard Re: Wildcampen in Deutschland

Zu den von dir genannten Zelten kann ich leider nichts sagen, eigene Erfahrungen hab ich nur mit UK-Marken (Terra Nova und Vango), sorry!
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Folgender Benutzer sagt Danke zu liathach für den nützlichen Beitrag:
pfadsucher (01.08.2010)
  #71  
Alt 06.08.2010, 01:30
Smoothy6 Smoothy6 ist offline
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Beiträge: 2
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Standard AW: Wildcampen in Deutschland

Liebe Wander- und Waldfreunde,
Ich kann den Wunsch in der freien Natur zu übernachten einerseite gut verstehen.

Andererseits wird die deutsche Natur durch den hohen Bevölkerungsdruck sowieso schon sehr stark bedrängt. Daher sollte man doch wenigstens in den Nachtstunden den Tieren eine kleine menschenfreie Auszeit in den letzten Rückzugsgebieten gönnen. Der Mensch als das gefährlichste Raubtier und Spitze der Nahrungskette in unserem Ökosystem wird die Tiere auch in, in einem Zelt schlafendem Zustand, sicherlich in Angst und Schrecken verrsetzen.
Es ist sehr egoistisch und wenig durchdacht auf ein Recht auf Wildcampen zu bestehen! Wir Menschen nehmen uns ja auch sonst bis auf wenige Ausnahmen was wir wollen. Dass es ausnahmsweise mal ein paar Gesetze gibt, die die Natur und die Tiere schützen kommt ja offensichtlich bei vielen sog. Naturfreunden nicht gut an.
Wenn die Natur oder die Tiere eine Lobby hätten wären sie mit Sicherheit auch gegen das Wildcampen.

Ansponsten schlisse ich mich der Meinung an, dass Fragen noch niemandem geschadet hat. Und wenn schon wildcampen dann wenigstens nicht in einem Naturschutgebiet. Man weiß nie welchen Schaden man mit gedankenlosem Verhalten Anrichten kann.
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  #72  
Alt 06.08.2010, 08:21
Schlamoniel Schlamoniel ist offline
regelmäßig dabei
 
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Ort: Hamburg
Beiträge: 64
Galerie: 0
Standard AW: Wildcampen in Deutschland

Zitat:
Zitat von Smoothy6 Beitrag anzeigen
Daher sollte man doch wenigstens in den Nachtstunden den Tieren eine kleine menschenfreie Auszeit in den letzten Rückzugsgebieten gönnen.
Natur
Öffnungszeiten:
Mo-Fr 7-18 Uhr
Sa 9-18 Uhr
So - geschlossen -

(bitte nicht zu ernst nehmen)

Zitat:
Zitat von Smoothy6 Beitrag anzeigen
Der Mensch als das gefährlichste Raubtier und Spitze der Nahrungskette in unserem Ökosystem wird die Tiere auch in, in einem Zelt schlafendem Zustand, sicherlich in Angst und Schrecken verrsetzen.
Meinst Du damit die kleinen Tiere, z.B. Mäuse und Igel? Die sind mir bisher so verängstigt vorgekommen, dass sie mir mein Essen weggefuttert haben.
Oder die größeren, wie Rehe und Wildschweine? Letztere sind in der Rotte wohl eher für den Menschen gefährlich und die anderen einerseits neugierig und andererseits schnell genug um jedem Menschen, der kein Gewehr dabei hat zu entkommen.

Zitat:
Zitat von Smoothy6 Beitrag anzeigen
Es ist sehr egoistisch und wenig durchdacht auf ein Recht auf Wildcampen zu bestehen! Wir Menschen nehmen uns ja auch sonst bis auf wenige Ausnahmen was wir wollen. Dass es ausnahmsweise mal ein paar Gesetze gibt, die die Natur und die Tiere schützen kommt ja offensichtlich bei vielen sog. Naturfreunden nicht gut an.
Nicht nur bei denen, auch bei den echten Naturfreunden. Bei mir z.B. Das liegt aber an dem Eindruck, dass diese Gesetze nicht primär zum Schutz von "Natur und Tier" gedacht sind, sondern zu dem von Privateigentum. Ich sehe aber Natur als Allgemeineigentum an, ebenso wie Wasser, Luft, Wohnraum, Bildung und noch einiges mehr. DESHALB schütze ich die Natur. Und das tue ich auch (oder gerade weil?) ohne dass ich zuhause auf der Couch vor dem Fernseher hocke.

Zitat:
Zitat von Smoothy6 Beitrag anzeigen
Wenn die Natur oder die Tiere eine Lobby hätten wären sie mit Sicherheit auch gegen das Wildcampen.
Und dann gäbe es o.g. Öffnungszeiten? Wie soll der Mensch (v.a. nachfolgende Generationen) denn bitteschön ein weniger gestörtes Verhältnis zur Natur entwickeln?
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  #73  
Alt 30.08.2010, 13:24
Benutzerbild von pepenipf
pepenipf pepenipf ist offline
fühlt sich hier richtig wohl
 
Registriert seit: 19.01.2006
Ort: Neustadt
Beiträge: 381
Galerie: 12
Standard AW: Wildcampen in Deutschland

Nicht falsch verstehen, ich bin sicherlich der meinung das der Mensch sich nicht alles eraluben sollte und Tiere und Natur auf alle Fälle genauso viel rechte auf Schutz haben...
Aber das:
Zitat:
Der Mensch als das gefährlichste Raubtier und Spitze der Nahrungskette in unserem Ökosystem wird die Tiere auch in, in einem Zelt schlafendem Zustand, sicherlich in Angst und Schrecken verrsetzen.
ist lächerlich. Tiere sind wesentlich anpassungsfähiger und die meisten haben sich längst an uns Menschen gewöhnt, die in den meisten Fällen in deutschen Wäldern kaum Gefahren für die meisten Tiere darstellen (vielleicht mit ausnahme derer mit Gewehr). Wenn ich mit meinen Hunden durch den Wald streife (sie jagen nicht) habe ich mehr als einmal überrascht festgestellt das die meisten Tiere wenig Angst haben oft noch nicht mal fliehen (da liegt das Reh genüsslich in der Wiese und beobachtet uns in knapp 5 Meter Entfernung wie wir am Weg vorbei gehen, da sitzen auf dem Flugsportgelände die Raubvögel auf den Landereitern und stören sich weder am Lärm der Startenden Maschienen noch an den Flugzeug schiebenden Menschen, da streicht eine Horde Wildschwine genüsslich um unser Zelt und sult sich in einem Schlammloch (ich möcht wissen wer da mehr Angst hatte!),...)

Natürlich zerstören wir Menschen viel Lebensraum und man sollte sich sehr umsichtig in Wald und Flur bewegen! Sicherlich gibt es auch genug Tiere die Angst vor uns Menschen haben und die muss man sicherlich nicht unnötig verschrecken.
Viele Grüße
Nina
__________________
nächste Station: Korsika 02.09.-18.09.2010, diesmal nur mit kurzen Touren
Odenweald-Vogesen in Tagestouren wann immer Zeit ist
der Pfälzer Wald zählt ja schon nicht mehr...
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