Trekkingforum.com

Zurück   Trekkingforum.com > Himalaya und Karakorum > Nepal > Trekking in Nepal

Trekkingforum Service
Impressum Präambel
Netikette Werte
Datenschutzbestimmungen
Forenregeln - Benutzerkonsens
Hilfe / FAQ Wer ist online
Alles als gelesen markieren
Interessengemeinschaften
Alle Interessensgruppen
Alle IG-Kategorien
Fotogalerie & Alle Alben
Fotos hochladen
Neueste Fotos
Neueste Bildkommentare
Alle Alben
Diashow
Diashow
Trekkingforum Termine
Kalender
Fernsehsendungen
Offlinetreffen

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #31  
Alt 19.01.2017, 13:50
eliash eliash ist offline
neu dabei
 
Registriert seit: 18.01.2017
Ort: Vorarlberg, Österreich
Beiträge: 2
Galerie: 0
Standard AW: Anfängerfragen zu Nepal im März

-Schlafsack
Es gibt schon Decken, aber man weiß nie ob immer genug da sind. Außerdem gehen sehr viele Guesthouses davon aus, dass man im Schafsack schläft und man muss erst um eine Decke fragen. Hygenisch gesehen ist es auch manchmal feiner seinen eigenen Schlafsack zu haben, weil die Decken nicht oft (oder garnicht? ^^) gewaschen werden. Also Schafsack ist schon gut, aber Isomatte braucht es eher nicht.

-Kleidung waschen.
Trockner kannste knicken! Gibt teilweise nichtmal Strom, weil es sehr oft zu Ausfällen kommt. Aber du bist eh in einer trockenen Zeit dort. Ich war im Juni/Juli und da sind die Sachen teilweise 4 Tage nass gewesen. Das war dann schon ziemlich nervig. Aber ich würd einfach so ein Reisewaschmittel mitnehmen, das Zeug gut auswinden und in die Sonne hängen. Wäscheklammer können auch hilfreich sein wenn keine vorhanden sind, weils ja oft sehr stark windet.

-Wassertransport
Ich hab immer nur einen Liter dabei gehabt, was wahrscheinlich schon zuwenig war. Aber ich würd auf jedenfall eine wiederverwendbare Flasche mitnehmen. Es gibt ja teilweise Wassernachfüllstationen und man kann auch einfach normales Wasser nehmen und es mit Micropur Forte Tabletten reinigen. Ständig Plastikflaschen kaufen ist nicht gerade umweltschonend, weil die ja ziemliche Probleme haben wegen der Müllentsorgung (verbrennen ihn einfach oder schütten ihn irgendwo hin). Das ist in ganz Nepal so, da muss man sich an die Bäche voller Müll und den Geruch nach verbranntem Plastik gewöhnen.

-Höhe
5000 sind schon möglich. Beim Annapurna Circuit ist der höchste Punkt auf 5416m (Thorung-La Pass) und der ist gut machbar. Aber man kann immer die Höhenkrankheit bekommen. Sogar Leute die öfter in solchen Höhen sind. Aber es kommt auch sehr darauf an, wie schnell man auf solche Höhen geht und wie gut man akklimatisiert ist. Da können jedoch die erfahreneren Trekker/Bergsteiger sicher mehr dazu sagen.

-Track
kann ich nicht viel dazu sagen, da ich nur den Annapurna Circuit gemacht habe und zwar zu einer Zeit wo wenig los war (fast schon im Monsum), aber im März dürften da schon viele Leute sein. Der Annapurna Circuit ist schon rein landschaftlich eine extreme Abwechslung und auch daher so beliebt, weil sich die Vegetation ständig ändert. Rafting, Paragliding und so Zeugs könnt ihr unten in Pokhara machen. Auf dem Trek selber findet man sowas nicht (mal nicht das ich wüsste).
Hab gehört dass der Manaslu Trek sehr schön sei, aber eben ein Guide benötigt wird. Permit zahlt man glaub auch, aber dass kann man nachschauen.
Mit Zitat antworten
  #32  
Alt 19.01.2017, 14:19
Lilalu Lilalu ist offline
aktiv dabei
 
Registriert seit: 26.08.2016
Ort: Wertach
Beiträge: 125
Galerie: 1
Standard AW: Anfängerfragen zu Nepal im März

Hallo,

ich hatte eine 1-Liter-Wasserflasche dabei und das hat gereicht. In den Lodges kann man abgekochtes Wasser kaufen oder eben selbst etwas für die Wasserdesinfektion mitnehmen. Gängig sind z.B. Nalgene Weithalsflaschen (die kann man besser reinigen). Man bekommt sie auch in Nepal zu kaufen, ich weiß aber nicht, ob die Original sind (habe meine schon lange und nicht dort gekauft). Die Flaschen sind sehr robust und praktisch. Meine hat auch gut als Wärmflasche getaugt, wenn man im Schlafsack doch mal kalte Füße hat. Die hat sehr lange warm gehalten.

Einen Schlafsack würde ich schon mitnehmen, aber es muss nicht unbedingt ein ganz teurer sein, wie hier oft empfohlen wird. So einer ist natürlich "nice to have", aber wenn das Budget sehr knapp ist, kann man auch einen günstigeren nehmen und in den meisten Lodges zusätzlich die Decke obenauf benutzen (ist hygienischer und wärmer als nur eine Decke - die werden tatsächlich nicht oft gewaschen).

Da Wäsche meist direkt am Fluss gewaschen wird (keine Kläranlagen etc.) würde ich kein Waschmittel verwenden. Outdoorseife oder wie ich meist - gar kein Waschmittel - Wasser, Sonne und Wind machen auch frisch. Ansonsten stell dich drauf ein, dass es eben ein paar Wochen lang mal nicht so sauber zugeht wie daheim. Die anderen Trekker miefen auch und es ist kein Problem .

Zur Höhe: Nehmt euch genug Zeit für die Anpassung. Gerade junge und sehr fitte Leute machen öfter den Fehler zu schnell aufzusteigen. Die Höhenakklimatisation hat mit dem Fitnessgrad aber nichts zu tun. Sie braucht einfach eine gewisse Zeit. Haltet euch an die Vorgaben und legt zusätzliche Pausentage ein, wenn ihr merkt, dass es die braucht (das sagt euch der Körper normalerweise schon). Bitte auch in der Gruppe nicht drängeln bzw. sich "schämen", weil man die anderen aufhält. Der Gruppendruck beim Aufstieg ist die größte Gefahr in solchen Höhen, finde ich.
Mit Zitat antworten
  #33  
Alt 19.01.2017, 15:37
Yakdonalds Yakdonalds ist gerade online
schreibt viel
 
Registriert seit: 18.08.2016
Ort: Kreta
Beiträge: 246
Galerie: 0
Standard AW: Anfängerfragen zu Nepal im März

Schlafsack:

Der Schlafsack dient der Hygiene und in den hohen Lagen braucht man ihn schon.
Decken reichen nämlich ab ca. 4000 m teilweise nicht mehr aus.
In machen Lodges (z.B.Highcamp Thorung La, Annapurna Circuit) bekommt man nur eine Decke, und mehr Decken, Wärmflasche nur gegen Aufpreis.

Die Lodges sind unbeheizt (außer zum Abendessen wird meistens der Yak-Dung-Ofen angeworfen), je höher es geht, desto weniger beheizt, weil Brennmaterial von weit her beschafft werden muss (und daher teuer ist)

Schlafsäcke können geliehen werden, oder man kann auch so ne Art Leihkauf machen.


Kleidung waschen:

Den Service bieten manche Lodges, aber die Sachen werden nur trocken, wenn ihr einen Ruhetag einlegt.

Der Service ist aber recht teuer, so dass man das lieber per Handwäsche selbst erledigt.
Dafür hat man oft genügend Zeit zwischen Ankunft in der Lodge und Abendessen.

Praktisch ist eine Reepschnur mitzunehmen als mobile Wäscheleine.
Die Sachen sollten nachts im Zimmer aufgehängt werden
Einzelne Sachen (bei fehlendem Ruhetag)kann man bei gutem Wetter auch an den Rucksack hängen, die trocknen dann auch

Wasser

Es macht Sinn eigene Wasserflaschen mitzunehmen.
Es gibt in manchen Gebieten: Safe Drinking/Water Stations, wo man sich recht günstig gereinigtes Wasser abfüllen kann
Du kannst auch an ortsfernen Gebieten Wasser von Wasserfällen abfüllen.
Es ist aber ratsam dieses Wasser mit Micropur Forte bzw. Filtern zu reinigen.
Dann kann man eigentlich auch das Wasser von Dorfquellen nehmen.
Man kann auch in den Lodges abgekochtes Wasser kaufen.
Am besten man nimmt dann aber gleich heißes Wasser, füllt es sich in eine Thermosflasche und macht einen schönen Tee draus (Teebeutel mitnehmen)

Höhe:

Da spielt Erfahrung körperlich keine Rolle, da eine Gewöhnung nur einige Tage evtl. wenige Wochen anhält.
Aber natürlich bringt dir Erfahrung was, weil du weisst, wie dein Körper reagiert. Und dementsprechend du einfacher eine persönliche und somit wirkungsvolle Strategie entwerfen kannst. Also muss auch ich dieses Mal wieder von vorne anfangen, bin aber gespannt, ob es nicht doch besser geht, weil der Körper eben schon mal sowas mitgemacht hat...

Aber in der Regel kann man sich an die gängigen Etappenpläne halten, wie sie hier oder in Wanderführern zu finden sind und wo die wichtigen Ruhetage drin enthalten sind. Und eben bei starken Sympthomen sofort absteigen (auch nachts). Wenn ihr aber nicht zufällig besonders empfindlich seid, dürfte es mit einem normalen Etappenplan klappen. Man sollte nicht zu schnell aufsteigen, da Höhenanpassung nichts mit Fitness zu tun hat, sondern eben vor allem Zeit braucht.
Keine Medikamente wie Diamox präventiv einwerfen! (ist keine natürliche Anpassung und schützt letztlich nicht sicher vor einer Erkrankung, aber sorgt lange Zeit für eine trügerische Symptomfreiheit)

Bei leichten Kopfschmerzen kann man zum Einschlafen Ibuprofen nehmen, die Kopfschmerzen sollten am nächsten Morgen aber weg sein. Wenn Ibuprofen nicht hilft und die Kopfschmerzen (nur ein Leitsymptom der Höhenkrankheit) gar noch schlimmer werden, unbedingt sofort absteigen!

Ein Guide hilft hier auch nur bedingt.(schließlich steckt er nicht in deiner Haut= Gegenseitige Kontrolle ist ebenfalls wichtig. Ein Zeichen für eine schwere Erkrankungen sind irrationale Handlungen(Hirnödem), die der Betroffene selbst nicht wahrnimmt.

Ist es also egal, ob es über 5000m geht, solange ihr vernünftig und strategisch vorgeht. Das gilt für alle Touren, die über 4000 m gehen...

Track:

Beim Dhaulagiri braucht ihr meines Wissens nach eine komplette (Winter-)Campingsausstattung, weil es da über mehrere Tage keine Lodge gibt und es kann gut sein, dass die Pässe im März unpassierbar sind.
Zudem gilt die Runde als sehr gefährlich. Ginge theoretisch ohne Guide, aber praktisch geht es wohl für euch nur als komplett ausgestatteter Campimg Trek.
Und selbst wenn ihr es individuell machen wolltet, müßtet ihr sehr viel Equipment anschaffen, mit der Gefahr, dass ihr am Ende es wegen der Schneelage bzw. Wetter abblasen müßt.

Meines Erachtens beginnt im März erst langsam die Saison, und selbst Annapurna Circuit und EBC sind glaube ich da noch verhältnismäßig ruhig. Weiss ich aber nicht 100% . Anfang März war aber sogar im ABC noch nicht viel los und da ist alles viel enger als im Circuit.

Ich denke, dass eine von den beiden eher euer Ziel sein sollte.


Ich glaube auch nicht, dass da irgendwie Langeweile aufkommt, das Trekking wird euch sicherlich voll fordern.

Ich denke so Sachen wie Rafting, Paragluiding ist eher ne Sache, die man anschließend noch machen kann.
Was es unterwegs öfters gibt, sind heiße Quellen.

Was man machen kann, ist, wenn man den Annaurna Circuit macht, von Muktinath nach Tatopani eine zweitätige Mountain-Bike Tour zu machen (statt diese in 3 Tagen zu laufen oder komplett auszulassen und mit dem Bus oder Flieger nach Pokara zu kommen). Da sollte man mal Mustang Bikes kontaktieren, ab wann diese Touren angeboten werden.

Viel Spaß
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen


Aktive Benutzer in diesem Thema: 4 (Registrierte Benutzer: 2, Gäste: 2)
Hans-Wien, Yakdonalds
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.


Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Entscheidungshilfe: Nepal oder Sikkim im März? stevielove Trekking in Nepal 3 01.01.2014 13:17
Nepal muss die Rahmenbedingungen dringend verbessern! Andreas Khanal Permits und TIMS 1 20.09.2006 07:57
Alle Jahre wieder: Jetzt nach Nepal reisen?? phacops Nepal Insights 10 10.07.2004 08:50


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 16:06 Uhr.


© by Andreas Pflügler, 2001-2009

Powered by vBulletin® Version 3.8.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.
Template-Modifikationen durch TMS