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30.05.2006, 12:51
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AW: wie hoch ist der Gondogoro-Pass denn nun wirklich?
Hi,
ich hatte es hier schonmal in einem anderen Thread gepostet, finde diesen aber gerade nicht, daher hier nochmal mein Bild vom Ghondogoro La:
Geht doch
Christian
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30.05.2006, 18:33
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zweite Heimat Trekkingforum
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AW: wie hoch ist der Gondogoro-Pass denn nun wirklich?
Zitat:
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Zitat von ralf72
.....
Was soll ich sagen, wir woll(t)en eigentlich den Kalindi Khal Trek im Garhwal machen, bekommen jedoch wahrscheinlich nicht genügend Leute zusammen. Auf der Suche nach Alternativen sind wir auf den K2 inkl. Gondogoro Pass gekommen.
.....
Nun sind wir etwas am "Überlegen", ob der Pass nicht eine Nummer zu groß für uns ist. Wir haben natürlich schon high-altitude treks in Nepal unternommen und haben mit langen Gehzeiten und der Höhe normalerweise keine Probleme. Auch in den Alpen machen wir regelmäßig touren.
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Hallo Ralf,
da muss ich mich mal einklinken:
Also der Kalindikhal Trek ist inho aber mindestens eine ganze Nummer größer als der Gondogoro La !
Von der Länge, der remoteness, der Höhe, dem langen Trekken auf dem Gletscher, der wenigen anderen Trekker unterwegs, Wetterumschwungmöglichkeiten undundund.
Also wenn du Zweifel wg des Gondogoro hast, dann sei froh, dass der Kalindikhal nicht zustande kommt!
Nix für ungut, aber das mußte ich anmerken.
phacops
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30.05.2006, 20:11
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AW: wie hoch ist der Gondogoro-Pass denn nun wirklich?
Als wir dort vor 9 Jahren waren, hat uns der Paß technisch kaum Schwierigkeiten bereitet. Es waren sogar zwei Leute dabei, die nur sehr wenig Steigeisenerfahrung hatten. Ein paar Eistouren voher schaden aber sicher nicht.
Wir sind von Osten gekommen und ins Alicamp abgestiegen. Steigeisen waren notwendig, vor allem runter Richtung Ali Camp. Die Ostseite wäre notfalls sogar ohne gegangen, aber wir haben sie natürlich verwendet.
Das Hauptproblem war damals, frühzeitig wegzugehen, damit man möglichst bei Sonnenaufgang am Paß ist, wegen der Steinschlaggefahr. Einerseits wirkt die starke Sonneneinstrahlung, andererseits kommen viele Gruppen und Trägerkolonnen von der anderen Seite (vom Alicamp, die ALiseite ist nicht so steinschlaggefährtet, weil flacher und vergletscherter)
Einige echt gefähriliche Steine sind dann tatsächlich runtergekommen, aber es hat Gott sei Dank niemanden erwischt.
Die beiden Bilder oben täuschen. Wirklich zu sehen ist nur der ganz untere Teil. Der Weg führt dann nach links hinter den linken Pfeiler. Der obere Teil ist überhaupt nicht zu sehen und ist wesenlich harmloser, als die obere Kante, die hier zu sehen ist. Ich habe leider keine Digitalbilder von dieser Gegend.
Organistion: damals noch ohne Internet, habe einfach ein paar Adressen in Islamabad angeschrieben, die ich im LP gefunden habe. Die haben uns dann vom Flughafen abgeholt. Nahcher sind wir dann noch ein paar Wochen individuell nach Hunza etc gefahren.
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09.08.2006, 08:09
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AW: wie hoch ist der Gondogoro-Pass denn nun wirklich?
Hallo Jochen ,
bist Du zurück aus Pakistan ?
Wäre toll wenn Du ein bisschen darüber berichten könntest , weil wir schon seit
längerem Interesse an dieser Tour haben .
Bist Du mit einer deutschen Trekking-Agentur gegangen ?
Wie war denn nun der Gondogoro-Pass ? schwierig oder auch für einen
Steigeisen-Neuling machbar ?
Wie war die Wettersituation ?
Vielen Dank und einen schönen Tag
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09.08.2006, 15:34
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AW: wie hoch ist der Gondogoro-Pass denn nun wirklich?
Hi!
Ja, ich bin am Wochenende aus Pakistan zurückgekommen, und die ganze Gruppe ist erfolgreich über den Pass gekommen. Leider hat mein Höhenmesser grade an diesem Tag kurzfristig den Geist aufgegeben (am nächsten Tag ging es wieder), aber die hier auch schon angegebene Höhe von knapp 5700 m duerfte ziemlich genau hinhauen. Steigeisen haben wir an unserem Aufstiegstag garnicht gebraucht, im steieren Bereich des Passes waren auf der Vigne-Seite (vom Concordia-Platz kommend) Fixseile gelegt und Stufen geschlagen, so dass wir sie alle im Rucksack ließen. Beim Abstieg waren sie ohnehin nicht zu gebrauchen, da dort kein Schnee lag, man aber um so mehr mit losem, teilweisen vereisten Gestein zu tun hatte und es teilweise auch bis zu 60 Grad herunterging. Wir hatten uns an den auch dort befestigten Fixseilen zunächst mit Prusik-Knoten gesichert, nachdem aber all paar Meter ein dicker Knoten in den Seilen waren, haben wir es am Ende aufgegeben und uns anden Seilen so heruntergekämpft. Das war eigentlich auch die schwierigste Stelle der ganzen Paßüberquerung, der Aufstieg dauerte zwar einige Stunden und war anstrengend, aber der Abstieg war eindeutig fieser, zumal dann irgendwann auch die Kräfte langsam nachließen. Dazu kam noch der Steinschlag (ganz wichtig der Steinschlaghelm, ich selbst habe einige Steine darauf bekommen, ohne Helm wäre es wohl zumindest eine Platzwunde geworden).
Die Wettersituation war bei uns spitze, allerdings kam uns gleich am ersten Tag eine sächsische Gruppe entgegen, die es wegen der starken Schneefälle nicht geschafft hatte, wie beabsichtigt, über den Paß zu kommen. Und als wir wieder in Islamabad waren, hörten wir, daß wegen starker Schneefälle (bis zu 1m) Touristen vom Concordia-Platz mit dem Hubschrauber hätten ausgeflogen werden müssen. Inschallah also, so Gott will, hat man Schwein (oh, das mit dem Schwein paßt bei Allah nicht), wenn nicht, hat man die A...karte gezogen. Überhaupt meinte unser Guide, der schon mehr als 20 mal die Tour gemacht hatte, daß nur jede 2. Gruppe am Concordia-Platz den K 2 auch wirklich sieht.
Wir haben die Reise hier in Deutschland bei Henkalaya gebucht, der örtliche Veranstalter war Sitara, kann ich bedingungslos empfehlen, hat alles prima geklappt.
Einige Fotos von der Tour habe ich hier im Forum in der Pakistan-Bildergalerie eingestellt, da könnt ihr euch ja mal einen kleinen Eindruck verschaffen. Sehr zu empfehlen ist übrigens auch (und nicht nur, weil die Idee dafür von mir kam, so habe ich es noch in keinen Katalog gesehen), auf der Anfahrt ein paar Tage Stop an der Märchenwiese einzulegen und zum Nanga Parbat Basecamp (knapp 4.000m) aufzusteigen. Zum einen eine wunderbare Landschaft (s. meine Fotos), zum andere eine prima Gelegenheit, sich schon einmal gut zu akklimatisieren.
Okay, das soll es erstmal gewesen sein, wenn ihr noch Fragen habt, nur zu!
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10.08.2006, 09:19
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AW: wie hoch ist der Gondogoro-Pass denn nun wirklich?
Hallo Jochen ,
vielen Dank für Deinen prompten und umfangreichen Bericht .
Deine Bilder habe ich mir auch schon angeschaut , absolut klasse ! Die Landschaft ist
ja wirklich gigantisch , aber das Bild mit dem Träger in der Abendstimmung hat mir
am besten gefallen .
Ich habe das Buch von Hans Kammerlander "Am seidenen Faden" gelesen und da
beschreibt er auch sehr eindrucksvoll den Weg zum Concordia-Platz und auch wie
launisch das Wetter im Sommer sein kann .Also kann man von Schneefall über Regen
und strahlendem Sonnenschein eigentlich alles erwischen .
Wir sind am überlegen , ob wir uns wirklich die Quälerei über den Gondogoro zumuten
sollen wenn es tatsächlich so anstrengend ist , oder ob wir den gleichen Weg wieder
zurück gehen . Die Bilder vom Nanga Parbat waren auch toll und evtl. machen wir unsere
erste Tour zum schnuppern dort .
Mal sehen und planen , planen , planen !!!!!
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10.08.2006, 19:42
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Moderator
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AW: wie hoch ist der Gondogoro-Pass denn nun wirklich?
Ich pesönlich empfehle euch auf jeden Fall zu versuchen (soweit es das Wetter und die Tagesform zulassen), über den Paß zu gehen. Denn zum einen ist die Aussicht genial und zum anderen vermeidet ihr, den Baltoro-Gletscher in die anderen Richtung nochmal zu begehen. Die angesprochenen Sachsen waren in jedem Fall ziemlich "angefressen", daß sie den Weg quasi doppelt gehen mußten.
Gut, ein wenig Schinderei ist es schon über den Paß, aber in unserer Gruppe waren drei über 60jährige, davon zwei mit Magenproblemen, und trotzem haben es alle rüber geschafft. Wenn das Wetter also mitspielt, versucht es!
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11.01.2010, 17:03
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AW: wie hoch ist der Gondogoro-Pass denn nun wirklich?
Hi,
da hier im Pakistan-Forum sowieso gerade etwas Ruhe eingekehrt ist, erlaube ich mir, den Thread nochmal rauszukramen. Ich hab vorgestern meinen Bericht zum K2 Base Camp Trek auf meiner neu gebastelten Website fertiggestellt, in dem auch ein paar Bilder des Ghondogoro La drin sind.
http://www.aconcagua.de/k2-base-camp...se-camp-dubai/
(3. Galerie von oben)
Hmm, dabei fällt mir auf, daß ich die Höhe dort 36m zu hoch angegeben habe, wie gut, daß ich meine damaligen Erinnerungen hier schonmal im Thread "gebunkert" habe
Grüße
Christian
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Folgender Benutzer sagt Danke zu wishbone für den nützlichen Beitrag:
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17.01.2010, 11:35
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AW: wie hoch ist der Gondogoro-Pass denn nun wirklich?
Im Zuge der Diskussion zum Vilsmaier-Film "Nanga Parbat" hat Spiegel Online den Artikel von 1979 zu Messners K2-Besteigung online gestellt. Sehr lesenswert, finde ich:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40348799.html
Grüße
Christian
__________________
Meine Reiseberichte/-bilder: http://www.aconcagua.de/index.php
u.a. K2 Base Camp Trek, Aconcagua, Everest Trek, Ojos del Salado, Patagonien, Alaska, Island (partly under construction)
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31.01.2010, 15:12
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AW: wie hoch ist der Gondogoro-Pass denn nun wirklich?
Hi, gibt es eigentlich eine Möglichkeit eienen Blick auf den K2 zu erhaschen ohne Spezialpermit, Flugzeug und co? Kann man von Hushe aus zum Gondogoro La hochlaufen und wieder zurück? Laut meinem Reiseführer beginnt erst oben am Pass der militärische Sperrbereich.
in english:
Is there any possibility to have a look at K2 without special permit (military zone) or flying? Is it possible to go from Hushe up to Gonogoro La and return to Hushe without permit?
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02.02.2010, 08:59
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AW: wie hoch ist der Gondogoro-Pass denn nun wirklich?
Zitat:
Zitat von Stocki
Hi, gibt es eigentlich eine Möglichkeit eienen Blick auf den K2 zu erhaschen ohne Spezialpermit, Flugzeug und co? Kann man von Hushe aus zum Gondogoro La hochlaufen und wieder zurück? Laut meinem Reiseführer beginnt erst oben am Pass der militärische Sperrbereich.
in english:
Is there any possibility to have a look at K2 without special permit (military zone) or flying? Is it possible to go from Hushe up to Gonogoro La and return to Hushe without permit?
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Hi,
nein bereits ab Hushe ist Schluss. Ab da brauchst Du ein permit! es wird durch den dort stationierten Beamten kontrolliert und vorbei schmuggeln ist dnke ich nicht drin, da die Bewohner von Hushe am Wanderer verdienen wollen.
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don´t you worry chickencurry - if you worry veggiecurry
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