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  #16  
Alt 22.05.2017, 09:53
forefoot forefoot ist offline
Forumsfrischling
 
Registriert seit: 25.04.2017
Ort: auf dem Land
Beiträge: 16
Galerie: 0
Standard AW: Kniearthrose, Plica und vordere Kreuzbandteilruptur

Ich möchte dir alles Gute für deine Genesung wünschen. Vielleicht wird es ein langer Weg. Ob zukünftig Rad fahren, schwimmen oder wandern zu deinem Hobby wird, muss die Zeit zeigen.

Du solltest aber generell nicht den Sport in den Vordergrund stellen, sondern das Wiedererlangen bzw. die Aufrechterhaltung der normalen körperlichen Funktionen, die du noch einige Jahrzehnte benötigen wirst.

Marathon-Läufe, lange Strecken schwimmen, Extrem-Radfahren, sogar Fußball spielen hat doch mit der Natürlichkeit des Menschen und seinen Bewegungen rein gar nichts zu tun. Es geht geht doch gar nicht darum immer schneller, weiter, höher usw. zu kommen. Es geht darum im Rahmen seiner eigenen aktuellen Möglichkeiten Spaß am Leben zu haben, den Körper angemessen zu fordern, aber keinesfalls zu überfordern.
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  #17  
Alt 22.05.2017, 10:47
Benutzerbild von BernhardL
BernhardL BernhardL ist offline
Alter Hase
 
Registriert seit: 20.11.2014
Ort: Ingelheim / Mainz
Beiträge: 583
Galerie: 0
Standard AW: Kniearthrose, Plica und vordere Kreuzbandteilruptur

Zitat:
Zitat von Daenni Beitrag anzeigen
Kann mir jemand in etwa eine Hausnummer nennen die ich mir als pessimistisches Ziel setzen kann um mich schonmal geistig vom Wandern zu verabschieden?

Wäre super!

Viele Grüße und Danke euch
Dan
Ich hatte mir mit 39 einen Riss des Kreuzbandes beim Toben mit meinem Sohn zugezogen, statt einfach auf den 10 Jährigen zu fallen, versuchte ich mich wegzudrehen... doofe Entscheidung

Als Kreuzbandplastik wurde der mittlere Teil der Patellasehne (Kniescheibe) verwendet. Ich wurde nach der OP von Rehaleuten gequält. "Wäre nicht m Krieg gewesen", Zwangsbeugungen des Beines, einbeinig mit geschlossenen Augen auf einem Gymnastikball stehen etc.

Ich wollte fit werden und meine Kinder (dann 11 und 13) versprachen mir als Geschenke für meinen 40sten mich mit in den Sarek begleiten zu wollen.
Ein Jahr später konnte ich mit dem Verletzten Bein einbeinige Kniebeugen machen, schmerzfrei war es aber immer noch nicht. Besonders nach langem Sitzen konnte ich die ersten 10 Meter nicht richtig gehen. Auf dem Weg in den Sarek (Auto) war es an jeder Raststätte ein "lustiges" Bild, wie ich mich um das Auto schlich.

Da meine Kinder nicht viel Tragen konnten, hatte ich auf dieser Tour 40kg auf dem Rücken. Und ich muss sagen in den vier Wochen Gesamturlaub, hatte ich nur in den zwei Wochen im Sarek keine Schmerzen im Knie.

Nun 10 Jahre danach, schmerzt es immer mal wieder, doch man könne nichts machen. ... insofern ignoriere ich es eben.

Was gut für das Knie ist, ist die Fußmuskulatur zu stärken. z.B. durch Kniebeugen auf Balancescheiben oder einfach erst mal nur auf diesen stehen. Was der Fuß abfängt, braucht das Knie nicht belasten.

LGB
__________________
Don´t feed the moskitos
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  #18  
Alt 22.05.2017, 14:04
Lilalu Lilalu ist offline
aktiv dabei
 
Registriert seit: 26.08.2016
Ort: Wertach
Beiträge: 178
Galerie: 1
Standard AW: Kniearthrose, Plica und vordere Kreuzbandteilruptur

Zitat:
Zitat von forefoot Beitrag anzeigen
Es geht darum im Rahmen seiner eigenen aktuellen Möglichkeiten Spaß am Leben zu haben, den Körper angemessen zu fordern, aber keinesfalls zu überfordern.
Ja, aber das ist das Problem, wenn man schon in jungen Jahren durch einen Unfall oder ähnliches mit dem Knie Probleme hat. Der ganze Körper braucht, um gesund zu bleiben und sich wohl zu fühlen viiiiieeel mehr Bewegung als das Knie mitmacht. D.h. sowas endet oft im Abbau, Übergewicht, Folgeerkrankungen durch Bewegungsmangel etc.

Wenn ältere Menschen z.B. eine Knieprothese bekommen, sind sie damit oft zufrieden, weil die Leistungsfähigkeit schon durch andere körperliche Probleme beeinträchtigt ist. Als jüngerer Mensch braucht man die Aktivität, sowohl körperlich als auch psychisch. Nicht jeder kann mit Lesen und Fernsehen als Hobby was anfangen .

Daher kann ich Daenni sehr gut verstehen! Ich denke, man muss eigene Wege finden und man braucht Menschen, die einem Mut machen. Sport ist auch mit Einschränkungen oft noch sehr gut möglich. Mir haben z.B. Menschen Mut gemacht, die trotz schlimmer Erkrankungen noch viel aktiver sind als so manches gesunde Couchpotato. Es gibt Menschen, die gehen mit einem Bein (bzw. Beinprothese) im Himalaya wandern, andere fahren trotz Querschnittslähmung mit dem Handbike durch die Alpen ...

Da denke ich mir dann: Mensch stell die ned so an! Bei dir ists nur die Kniescheibe (ich meine mich, nicht Daenni), da wird doch noch was gehen. Und es geht!

Alles Gute Daenni! Es braucht Geduld und viel Training, aber es geht was !
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