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  #1  
Alt 20.03.2017, 12:59
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Poxy Poxy ist offline
Forumsfrischling
 
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Frage Sarek / Rapadalen / Fragen zur Anreise und Planung

Hallo zusammen

Ich plane für mich und 3 Freunde eine Tour in den Sarek - besser gesagt ins Rapadalen.
Wir sind alle recht sportlich und haben Erfahrung. Basis ist der Wanderführer von Claes Grundsten, die BD10 Karte, und Beiträge hier. Zeitlich: Ende Juli ggf. Anfang August

Ich brauche jedoch Hilfe:
Wir fahren mit dem Auto hoch und würden gerne in Aktse einsteigen.
Auf der Strecke von Jokkmokk nach Kvikkjokk gibt es den kleinen Ort Tjåmotis. Vorher geht eine Straße rechts ab zum Staudamm des Tjaktjajaure. zur rechten Seite des Sees verläuft eine Straße bis zum Fluss Sijddoädno (vom Sitojaure). Dort Soll es einen Parkplatz geben und eine Brücke (ist diese für Autos - oder heißt es ab hier gehen?). Danach geht es weiter über einen Pfad bis zu einer Landungsbrücke (auf der BD10 Karte direkt über dem Schriftzug "Guolleluoppal": Fluss vom Laitaure in den Tjaktjajaure). Nun kann man gehen oder sich "fähren" lassen.

Kennt eineR von euch diesen Pfad/ diesen Einstig?
bitte alle Erfahrungen teilen.

von der Landungsbrücke fährt ein Boot nach Aktse. Wo finde ich diesbezüglich Info? Kann man sich von dort direkt bis zum Nammásj fahren lassen?

Besteht noch die Möglichkeit sich von Aktse bis zum Fuß des Nammásj fahren zu lassen? Wo finde ich Info?


Wir wollen vom Nammásj starten (Tour 5 im Wanderführer von Claes Grundsten) und bis zu dem See östlich vom Låddebákte. Also ca. 25km + Nammásj hoch und runter. + (zeitlich) Bootsfahrt zum Nammásj
Ist das an einem Tag zu schaffen?
Wir: körperlich und moralisch fit und leidensfähig, ca. 15kg Rucksack, Trekkingstöcke

Dort angekommen würden wir gerne die Zelte stehen lassen (Tag1 abends Aufbau - Tag3 morgens Abbau) und uns mit nem Daypack auf den Låddebákte oder Bielatjåhkkå oder Svirjjatjåhaktå oder Stuor Skoarkki begeben.
Kann man das Zelt bedenkenlos mit Rucksack und allem stehen lassen? Oder nötigt man durch seine Abwesenheit andere sich am Equipment zu bedienen? BZW. löst man dadurch ggf. Panik bei vorbeikommenden Trekkern aus? Nicht das dann ein Suchtrupp losgeschickt wird nur weil wir nicht da sind.
Welche Besteigung ist überhaupt möglich (wie bei welcher Witterung/ Wetter)? Besonders die des Bielatjåhkkå interessiert mich, da diese nicht als Option von Cleas Grundsten gelistet wird.
Welcher Gipfel "lohnt" sich am ehesten? Hat jemand dort oben Fotos gemacht und könnte mir diese zukommen lassen?
Hat schon ein Verrückter versucht vom Bielatjåhkkå über die Bergkämme, Soabbetjåhkkå, Miehttse Skoarkki, Svirjjatjåhaktå bis zum Stuor Skoarkki zu gehen? Bitter alle Infos die ihr habt. ggf. Teilstrecken?

Nach 2 Tagen am Låddebákte wollen wir ca. 25km zurück Richtung Aktse (Tour 6 im Wanderführer von Claes Grundsten) und gern in der Nähe des Skierffe die Zelte aufbauen.
gibt es dort 'oben' überhaupt die Möglichkeit sein Zelt auf zu bauen? Hat jemand einen Geheimtipp?

Danach geht es vom Skiereffe zurück zum Auto. ggf. gehen wir noch zum Mártevárasj, gucken uns die Rengärde unterhalb an und versuchen den Fluss/Bach darunter (kreuzt Winterwanderweg) bis zum Pfad (von Tjåhke kommend) zu folgen auf dem wir dann wieder zurück zum Auto kommen sollten.
Auch hier bitte alle Infos falls vorhanden.

Außerdem werden wir zahlreiche Flüsse/Bäche furten. Gibt es eine Faustregel für das Rapadalen? "Hat es die letzen 8 Tage durch geregnet traue dich nicht ins Rapadalen" -oder sowas?
wir haben Respekt vor viel Niederschlag und das anschwellen der Flüsse/Bäche.
Hat jemand Erfahrungen diesbezüglich?

Wie ernst muss man Aussagen wie:
"Dort gibt es Bären und Vielfraße! Lagert eure Nahrungsmittel außerhalb des Zeltes - am besten zwischen zwei Bäume spannen auf 2m Höhe"

Ich danke euch im Voraus und freue mich auf Info
LG Poxy
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  #2  
Alt 20.03.2017, 13:53
Benutzerbild von BernhardL
BernhardL BernhardL ist offline
Alter Hase
 
Registriert seit: 20.11.2014
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Standard AW: Sarak/Rapadalen/ Fragen zur Anreise und Planung

Hi,

ich habe gerade wenig Luft. Ich werde mich die Tage mal bei dir melden.

LGB
__________________
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Poxy (20.03.2017)
  #3  
Alt 20.03.2017, 14:13
Benutzerbild von Dogmann
Dogmann Dogmann ist offline
schreibt viel
 
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Ort: Harz
Beiträge: 299
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Standard AW: Sarak/Rapadalen/ Fragen zur Anreise und Planung

Hallo, ich fang mal von unten an, Klar gibt es wilde Tiere, mit glück seht ihr Elche , anderes kann ich nicht versprechen!
Bären, klar vorsicht ist immer gut, aber denkt dran ihr fahrt nicht nach Kanada.
Was heisen soll , bezüglich der Lebensmittel und Bären, verhaltet euch normal , in Bäume braucht ihr nichts hängen!
Ich hab mal aus Angst vor Mäusen ectr. , meine Mettwurst hoch gehangen , irgend etwas hat es dann im Baum angeknabbert, aber sicher kein Bär !
Ja zu den Flüssen, Bächen ectr., kein Risiko eingehen, ja wenn es regnet , Schneeschmelze ectr. , merkt man das sicher sofort, aber hört es a
ectr. , vertut es sich auch wieder schnell.
Das voran kommen kann mit unter beschwerlich werden .
__________________
Nur draußen fühle ich mich richtig wohl!
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Poxy (20.03.2017)
  #4  
Alt 20.03.2017, 19:11
Fjaellraev Fjaellraev ist offline
zweite Heimat Trekkingforum
 
Registriert seit: 27.11.2004
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Standard AW: Sarek / Rapadalen / Fragen zur Anreise und Planung

Japaner auf Europatrip???
Sorry aber das war mein erster Gedanke beim genaueren Durchlesen eures Plans. - Nehmt euch ein paar Tage mehr Zeit, sonst wird das nichts Gescheites.

Zitat:
Zitat von Poxy Beitrag anzeigen
Ich brauche jedoch Hilfe:
Wir fahren mit dem Auto hoch und würden gerne in Aktse einsteigen.
Auf der Strecke von Jokkmokk nach Kvikkjokk gibt es den kleinen Ort Tjåmotis. Vorher geht eine Straße rechts ab zum Staudamm des Tjaktjajaure. zur rechten Seite des Sees verläuft eine Straße bis zum Fluss Sijddoädno (vom Sitojaure). Dort Soll es einen Parkplatz geben und eine Brücke (ist diese für Autos - oder heißt es ab hier gehen?).
Den Parkplatz gibt es, er ist ja auch auf der Fjällkarte verzeichnet. Ab dort gibt es drei Möglichkeiten: Laufen, Fahrrad fahren - sofern man eines dabei hat, oder sich per Quad fahren lassen (Was aber wohl nur noch selten möglich ist).

Zitat:
Zitat von Poxy Beitrag anzeigen
von der Landungsbrücke fährt ein Boot nach Aktse. Wo finde ich diesbezüglich Info? Kann man sich von dort direkt bis zum Nammásj fahren lassen?

Besteht noch die Möglichkeit sich von Aktse bis zum Fuß des Nammásj fahren zu lassen? Wo finde ich Info?
Alle Infos zum Bootsverkehr findest du unter http://www.aktsebo.se/

Zitat:
Zitat von Poxy Beitrag anzeigen
Wir wollen vom Nammásj starten (Tour 5 im Wanderführer von Claes Grundsten) und bis zu dem See östlich vom Låddebákte. Also ca. 25km + Nammásj hoch und runter. + (zeitlich) Bootsfahrt zum Nammásj
Ist das an einem Tag zu schaffen?
Wir: körperlich und moralisch fit und leidensfähig, ca. 15kg Rucksack, Trekkingstöcke
Ich sag's doch: Japaner auf Europareise.
Vergiss es. Zwei Tage sind dafür realistischer - nicht nur weil ihr erst gegen 10 Uhr am Bootsanleger Nammatj ankommen werdet.
Zitat:
Zitat von Poxy Beitrag anzeigen
Dort angekommen würden wir gerne die Zelte stehen lassen (Tag1 abends Aufbau - Tag3 morgens Abbau) und uns mit nem Daypack auf den Låddebákte oder Bielatjåhkkå oder Svirjjatjåhaktå oder Stuor Skoarkki begeben.
Kann man das Zelt bedenkenlos mit Rucksack und allem stehen lassen? Oder nötigt man durch seine Abwesenheit andere sich am Equipment zu bedienen? BZW. löst man dadurch ggf. Panik bei vorbeikommenden Trekkern aus? Nicht das dann ein Suchtrupp losgeschickt wird nur weil wir nicht da sind.
Das könnt ihr bedenkenlos machen. Es wird sich schon niemand an eurer Ausrüstung vergreifen, denn derjenige müsste das Zusatzgewicht ja auch ein paar Tage mittragen... Und Tagesausflüge machen die meisten anderen Sarekwanderer ja auch, deshalb ist ein Zelt ohne Bewohner - zumindest tagsüber - absolut normal.
Zitat:
Zitat von Poxy Beitrag anzeigen
Nach 2 Tagen am Låddebákte wollen wir ca. 25km zurück Richtung Aktse (Tour 6 im Wanderführer von Claes Grundsten) und gern in der Nähe des Skierffe die Zelte aufbauen.
gibt es dort 'oben' überhaupt die Möglichkeit sein Zelt auf zu bauen? Hat jemand einen Geheimtipp?
Auch hier halte ich einen Tag für unrealistisch, zwei Tage müssen schon sein.
Möglichkeiten das Zelt aufzubauen gibt es immer, allenfalls muss man halt ein paar Schritte laufen um das nötige Trinkwasser zu holen.
Zitat:
Zitat von Poxy Beitrag anzeigen
Danach geht es vom Skiereffe zurück zum Auto. ggf. gehen wir noch zum Mártevárasj, gucken uns die Rengärde unterhalb an und versuchen den Fluss/Bach darunter (kreuzt Winterwanderweg) bis zum Pfad (von Tjåhke kommend) zu folgen auf dem wir dann wieder zurück zum Auto kommen sollten.
Einfacher ist es sicher auf dem Kungsleden über Aktse zu laufen, aber der Pfad von Tjåhke ist zumindest auf den Luftbildern zu sehen, also dürfte er auch im Gelände zu finden sein. Ich kenne Pfade die man zwar auf der Karte sieht im Gelände aber unter Umständen nicht - oder erst wenn man darauf steht - sieht...
Zitat:
Zitat von Poxy Beitrag anzeigen
Außerdem werden wir zahlreiche Flüsse/Bäche furten. Gibt es eine Faustregel für das Rapadalen? "Hat es die letzen 8 Tage durch geregnet traue dich nicht ins Rapadalen" -oder sowas?
wir haben Respekt vor viel Niederschlag und das anschwellen der Flüsse/Bäche.
Hat jemand Erfahrungen diesbezüglich?
Die Faustregel heisst: Reservetage haben. Dann kann man bei Bedarf abwarten und/oder einen Umweg laufen.

Gruss
Henning
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Poxy (20.03.2017)
  #5  
Alt 20.03.2017, 20:48
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Poxy Poxy ist offline
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Idee AW: Sarek / Rapadalen / Fragen zur Anreise und Planung

Zitat:
Zitat von Fjaellraev Beitrag anzeigen
Japaner auf Europatrip???
Sorry aber das war mein erster Gedanke beim genaueren Durchlesen eures Plans. - Nehmt euch ein paar Tage mehr Zeit, sonst wird das nichts Gescheites.
Ja. Das stimmt schon. Wir sind noch etwas von den steinernen Pfaden unserer letzten Trips verwöhnt. Da sind wir 5-6 km/h gelaufen (mit Pausen). Aber wir haben keinen Zeitdruck und können auch länger brauchen. Und bedenkt man den nassen, teils rutschigen Boden so sind 2-3 km schon eher realistisch. Danke

Zitat:
Zitat von Fjaellraev Beitrag anzeigen
Den Parkplatz gibt es, er ist ja auch auf der Fjällkarte verzeichnet. Ab dort gibt es drei Möglichkeiten: Laufen, Fahrrad fahren - sofern man eines dabei hat, oder sich per Quad fahren lassen (Was aber wohl nur noch selten möglich ist).
Ich habe den nicht auf meiner Fjällkarte?! BD10 hört da zu früh auf. Hast du die BD11? könntest du vllt ein Foto von diesem Ausschnitt machen? das wäre mega bombastisch!

Zitat:
Zitat von Fjaellraev Beitrag anzeigen
Alle Infos zum Bootsverkehr findest du unter (URL darf ich noch nicht)
Ahhh super. Die Seite hatte ich schon einmal gefunden aber dann beim gezielten Suchen nicht wieder gefunden.

Frage dazu: Wo ist der "Cykelstigen"


Zitat:
Zitat von Fjaellraev Beitrag anzeigen
Das könnt ihr bedenkenlos machen. Es wird sich schon niemand an eurer Ausrüstung vergreifen, denn derjenige müsste das Zusatzgewicht ja auch ein paar Tage mittragen... Und Tagesausflüge machen die meisten anderen Sarekwanderer ja auch, deshalb ist ein Zelt ohne Bewohner - zumindest tagsüber - absolut normal.
Cool.

Zitat:
Zitat von Fjaellraev Beitrag anzeigen
Auch hier halte ich einen Tag für unrealistisch, zwei Tage müssen schon sein.
Möglichkeiten das Zelt aufzubauen gibt es immer, allenfalls muss man halt ein paar Schritte laufen um das nötige Trinkwasser zu holen.
Danke für den Tipp mit dem Trinkwasser. Sollte man nochmal mehr präsent im Hinterkopf haben.

Zitat:
Zitat von Fjaellraev Beitrag anzeigen
Einfacher ist es sicher auf dem Kungsleden über Aktse zu laufen, aber der Pfad von Tjåhke ist zumindest auf den Luftbildern zu sehen, also dürfte er auch im Gelände zu finden sein. Ich kenne Pfade die man zwar auf der Karte sieht im Gelände aber unter Umständen nicht - oder erst wenn man darauf steht - sieht...
Zurückgehen kann man immer. Und der Kungsleden dürfte ohne Probleme zu finden sein - wenn man umkehrt.

LG und vielen Dank
Poxy
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  #6  
Alt 20.03.2017, 20:58
Fjaellraev Fjaellraev ist offline
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Standard AW: Sarek / Rapadalen / Fragen zur Anreise und Planung

Zitat:
Zitat von Poxy Beitrag anzeigen
Ich habe den nicht auf meiner Fjällkarte?! BD10 hört da zu früh auf. Hast du die BD11? könntest du vllt ein Foto von diesem Ausschnitt machen? das wäre mega bombastisch!
Ich habe zwar den kompletten Satz Fjällkarten im Regal, aber abphotographieren mache ich prinzipiell nicht.
Unter anderem deshalb
Klick mich

Zitat:
Zitat von Poxy Beitrag anzeigen
Frage dazu: Wo ist der "Cykelstigen"
Cykelstigen (Fahrradweg) wird der Wegabschnitt zwischen dem Parkplatz an der Sitoälvsbro und dem Bootsanleger genannt. Daher auch mein Hinweis zur Möglichkeit mit dem Fahrrad zu fahren. Auf älteren Karten hatte er auch noch das entsprechende Symbol.

Gruss
Henning
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Andreas (21.03.2017), Poxy (20.03.2017)
  #7  
Alt 20.03.2017, 21:42
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Poxy Poxy ist offline
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Daumen hoch AW: Sarek / Rapadalen / Fragen zur Anreise und Planung

Zitat:
Zitat von Fjaellraev Beitrag anzeigen
Ich habe zwar den kompletten Satz Fjällkarten im Regal, aber abphotographieren mache ich prinzipiell nicht.
Unter anderem deshalb
(darf ich nicht)
Ach du sch**ße ist das geil. Mega! Damit hast du mir sehr geholfen!!!

Zitat:
Zitat von Fjaellraev Beitrag anzeigen
Cykelstigen (Fahrradweg) wird der Wegabschnitt zwischen dem Parkplatz an der Sitoälvsbro und dem Bootsanleger genannt. Daher auch mein Hinweis zur Möglichkeit mit dem Fahrrad zu fahren. Auf älteren Karten hatte er auch noch das entsprechende Symbol.
ok. Was/wo ist "Sitoälvsbro". Bevor wir hier aneinander vorbeireden: wenn damit die Strecke vom Parkplatz bis zum Bootsanleger gemeint ist, habe ich es kapiert und du mir schon wieder viel geholfen -Ich bin nur grade von diesem Wort Sitoälvsbro verwirrt. -ich finde das nirgends. Ist das die Brücke?

LG nochmal danke
Poxy
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  #8  
Alt 21.03.2017, 15:53
Fjaellraev Fjaellraev ist offline
zweite Heimat Trekkingforum
 
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Standard AW: Sarek / Rapadalen / Fragen zur Anreise und Planung

Zitat:
Zitat von Poxy Beitrag anzeigen
ok. Was/wo ist "Sitoälvsbro". Bevor wir hier aneinander vorbeireden: wenn damit die Strecke vom Parkplatz bis zum Bootsanleger gemeint ist, habe ich es kapiert und du mir schon wieder viel geholfen -Ich bin nur grade von diesem Wort Sitoälvsbro verwirrt. -ich finde das nirgends. Ist das die Brücke?
So kann es gehen wenn man die Fragen beantwortet ohne gross auf die Karte zu schauen. Mir sind die gängigen schwedischen Ortsbezeichnungen oft so geläufig dass ich weder in die Führer (Den Grundsten habe ich sowohl auf schwedisch wie auf deutsch) noch auf die Karte schaue.
Aber du hast auf jeden Fall den richtigen Schluss gezogen.
Sitoälvsbro ist die Brücke über den Sitoälv (Sijddoädno) und wird auch als Ortsbezeichnung für den Parkplatz benutzt.

Gruss
Henning
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Poxy (22.03.2017)
  #9  
Alt 22.03.2017, 14:48
Florian Martin Florian Martin ist offline
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Standard AW: Sarek / Rapadalen / Fragen zur Anreise und Planung

Hallo!
Sind im Grundsten nicht Gehzeiten genannt? Mir war doch so Der gute Claes nennt Gehzeiten nicht zum Spass und er wendet sich nicht an die Maulwurfgruppe im örtlichen Kindergarten, sondern an erfahrene Wanderer, ich würde also mit diesen Zeiten planen. Schneller gehen kann man sicherlich, aber warum nur sollte man das wollen?
God Tur!
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Poxy (24.03.2017)
  #10  
Alt 23.03.2017, 19:41
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BernhardL BernhardL ist offline
Alter Hase
 
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Standard AW: Sarek / Rapadalen / Fragen zur Anreise und Planung

das muss ich erstmal sortieren....

Zitat:
Zitat von Poxy Beitrag anzeigen

Ich brauche jedoch Hilfe:
Kennt eineR von euch diesen Pfad/ diesen Einstig?
bitte alle Erfahrungen teilen.
Ich kenne ihn nicht, habe aber schon davon gehört und Wanderer gesprochen. Wenn es nicht regnet, begleitet euch in einigen Jahren eine fleischige Wand, so dicht sind dort teilweise die Stechmücken.


Besteht noch die Möglichkeit sich von Aktse bis zum Fuß des Nammásj fahren zu lassen? Wo finde ich Info?
Das hängt vom Wasserstand ab. Lennart Länta entscheidet dies bevor er in Aktse abfährt - nicht diskutieren, sonst müsst ihr das Ruderboot nehmen.

Wir wollen vom Nammásj starten (Tour 5 im Wanderführer von Claes Grundsten) und bis zu dem See östlich vom Låddebákte. Also ca. 25km + Nammásj hoch und runter. + (zeitlich) Bootsfahrt zum Nammásj
Ist das an einem Tag zu schaffen? ist machbar bei leichten Rucksäcken und gutem Wetter - aber extrem sportliches Ziel. Wasabt ihr von diesem Tag?
Wir: körperlich und moralisch fit und leidensfähig, ca. 15kg Rucksack, Trekkingstöcke

Dort angekommen würden wir gerne die Zelte stehen lassen (Tag1 abends Aufbau - Tag3 morgens Abbau) und uns mit nem Daypack auf den Låddebákte oder Bielatjåhkkå oder Svirjjatjåhaktå oder Stuor Skoarkki begeben. Toller Hang aber bedenkt kaum ein "Clostein vor Ort
Kann man das Zelt bedenkenlos mit Rucksack und allem stehen lassen? kann man machen, bisher ist mir nichts von Diebstahl zu Ohren gekommen. Oder nötigt man durch seine Abwesenheit andere sich am Equipment zu bedienen? BZW. löst man dadurch ggf. Panik bei vorbeikommenden Trekkern aus? Nicht das dann ein Suchtrupp losgeschickt wird nur weil wir nicht da sind. Erst wenn der erste Schnee fällt ...
Welche Besteigung ist überhaupt möglich (wie bei welcher Witterung/ Wetter)? Besonders die des Bielatjåhkkå interessiert mich, da diese nicht als Option von Cleas Grundsten gelistet wird.
Welcher Gipfel "lohnt" sich am ehesten? Hat jemand dort oben Fotos gemacht und könnte mir diese zukommen lassen? keine Erfahrung
Hat schon ein Verrückter versucht vom Bielatjåhkkå über die Bergkämme, Soabbetjåhkkå, Miehttse Skoarkki, Svirjjatjåhaktå bis zum Stuor Skoarkki zu gehen? Bitter alle Infos die ihr habt. ggf. Teilstrecken?

Nach 2 Tagen am Låddebákte wollen wir ca. 25km zurück Richtung Aktse (Tour 6 im Wanderführer von Claes Grundsten) und gern in der Nähe des Skierffe die Zelte aufbauen.
gibt es dort 'oben' überhaupt die Möglichkeit sein Zelt auf zu bauen? Hat jemand einen Geheimtipp? Direkt am nördlichen Fuß am Skierffe Richtung Aktse gibt es einen 1! Zeltplatz. Besser ihr Zeltet in der Senke vor dem Bassoajvve. Von hier aus macht ihr eine Mitternachtwanderung auf den Skierffe 1-2 h (am besten mit Wasser)

am folgenden Tag solltet ihr nördlich am Nujes entlang Richtung Kungsleden gehen. Am Hang oberhalb der Baumgrenze findet ihr hinter Weidenbüschen versteckt einen kleinen Bach. Hier wären auch noch mal prima Zeltplätze (viele sehen den Bach vor weiden nicht) weiterhin besteht abends hohe Wahrscheinlichkeit auf Elche. Ihr könnt auch weiter nach Svijnne und Richtung Situjaurestugarna übersetzen. Ca. eine halbe Stunde nach der Baumgrenze ist eine schöne Zeltgelegenheit .... aber ihr müsst ja wieder über Aktse zurück... Ihr könntet am Hang oberhalb Aktse zelten, doch die eine Quelle, etwa 5 min. unterhalb des Wegweisers am Hang (Pfeil beachten) ist hoch frequentiert und leider ist der Hang oben mittlerweile oft schon zugeschis.....
Passt auf der Strecke auf, der Weg ist wie eine Kuhle ausgetreten, ab und zu kommen von hinten Trailrunner angelaufen oder Mountainbiker klingeln.



Danach geht es vom Skiereffe zurück zum Auto. ggf. gehen wir noch zum Mártevárasj, gucken uns die Rengärde unterhalb an und versuchen den Fluss/Bach darunter (kreuzt Winterwanderweg) bis zum Pfad (von Tjåhke kommend) zu folgen auf dem wir dann wieder zurück zum Auto kommen sollten.
Auch hier bitte alle Infos falls vorhanden.

Außerdem werden wir zahlreiche Flüsse/Bäche furten. Gibt es eine Faustregel für das Rapadalen? "Hat es die letzen 8 Tage durch geregnet traue dich nicht ins Rapadalen" -oder sowas? Nö, keine besondere Regel
wir haben Respekt vor viel Niederschlag und das anschwellen der Flüsse/Bäche.
Hat jemand Erfahrungen diesbezüglich?

Wie ernst muss man Aussagen wie:
"Dort gibt es Bären und Vielfraße! Lagert eure Nahrungsmittel außerhalb des Zeltes - am besten zwischen zwei Bäume spannen auf 2m Höhe" hä?

Ich danke euch im Voraus und freue mich auf Info
LG Poxy
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Geändert von Florian Martin (23.03.2017 um 20:07 Uhr) Grund: Lennart Läntas Name korrigiert und entrassistifiziert
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Poxy (24.03.2017)
  #11  
Alt 24.03.2017, 12:43
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Poxy Poxy ist offline
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Zitat:
Zitat von Florian Martin Beitrag anzeigen
Hallo!
Sind im Grundsten nicht Gehzeiten genannt? Mir war doch so Der gute Claes nennt Gehzeiten nicht zum Spass und er wendet sich nicht an die Maulwurfgruppe im örtlichen Kindergarten, sondern an erfahrene Wanderer, ich würde also mit diesen Zeiten planen. Schneller gehen kann man sicherlich, aber warum nur sollte man das wollen?
God Tur!
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Hallo
Danke für deine Meinung.
ursprünglich was es meine Idee(schneller zu sein), weil wir bisher immer deutlichst schneller waren als im Reiseführer angegeben.
Wir haben jetzt allerdings beschlossen für die Wege doppelt soviel Zeit zu planen, weil es - bis auf den sportlichen Ehrgeiz - keinen Grund gibt sich abzuhetzen. Zumal wir so mehr von der Natur haben - weswegen wir da sind - und die Sicherheit nicht unterm Tempo leidet.
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  #12  
Alt 24.03.2017, 12:50
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Zitat:
Zitat von BernhardL Beitrag anzeigen
das muss ich erstmal sortieren....
Hallo
Danke für deine Einschätzungen

Das mit dem Wasserstand(zu wenig) hatte ich gar nicht auf dem Zettel - ist aber halb so schlimm, denn wir würden dann den selben weg hin wie auch zurück laufen. Ist zwar weniger in unserem Sinne - der Natur muss man isch aber beugen.

Ein Problem mit "Sichtschutzsteinen" sehe ich nicht. Wir kenne uns alle lang genug und schauen aus Höflichkeit weg -wenn irgendjemand unseren Weg im 'ungünstigsten' Zeitpunkt kreuzt, ist das 2 min unangenehm und danach genießt man wieder das wandern

Vielen Dank für den Tipp mit den Zeltplätzen.

Lg Poxy
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aktse, låddebákte, nammásj, rapadalen, sarek


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